Der Game-Changer Teil 1: KI im Recruiting

| Malik Aibache
Artificial Intelligence, HR Tech, Future of Work
The Game-changer Part 1: Ai for Recruiting

Im ersten Teil dieser dreiteiligen Serie nimmt der Recruitment Game Changer einige der Möglichkeiten unter die Lupe, wie die Technologie den Einstellungsprozess reibungsloser und stressfreier für Recruiter und Kandidaten gestalten kann.

Eine Frage: Binden Personalfragen zu viel Zeit und Energie Ihres Unternehmens?

Dank technischer Unterstützung nehmen seit einigen Jahren die Geschwindigkeit aber auch die Leichtigkeit zu, mit der Recruiter ihre Stellenangebote über Social Media und Jobbörsen vermarkten können. Kandidaten, die sich bequem registrieren und online bewerben wollen, machen die gleiche Erfahrung: Es ist deutlich einfacher geworden.

Interessanterweise gibt es jedoch ungenutzte Potenziale, um die Qualität der Ergebnisse in dieser frühen Phase des Einstellungsprozesses noch weiter zu verbessern und gleichzeitig Ressourcen freizusetzen. Genau darum geht es hier.

Nur sehr wenige Menschen streben eine Karriere in einer Personalabteilung oder in der Personalberatung an, weil sie ihr Leben damit verbringen wollen, Interviews zu planen und Bewerber zu bitten, die getroffenen Verabredungen einzuhalten. Nur sehr wenige eilen morgens freudig aufgeregt ins Büro, um potenziellen Kandidaten die gleichen grundlegenden Fragen zu stellen oder deren FAQs über das Unternehmen und die freie Stelle zu beantworten.

Diese Aufgaben sind zwar ein wesentlicher Bestandteil des Rekrutierungsprozesses, stellen jedoch nicht die optimale Nutzung der Talente und Erfahrungen der Recruiter dar. Die könnte man besser für Aktivitäten einsetzen, bei denen die menschliche Komponente einen echten Mehrwert bringt. Die Liste dieser Tätigkeiten ist lang: Personalplanung, Übersicht der Einstellungsanforderungen, Beschreibung des Stellenangebots, Zeitinvestition in die am besten qualifizierten Kandidaten, Networking, Kontaktaufnahme mit passiven Kandidaten, Aufbau der Unternehmensmarke…

Zu schön, um wahr zu sein?

Stellen Sie sich vor, Sie könnten die erste Filterung der Kandidaten delegieren. Sie kommen ins Büro, und sehen auf den ersten Blick, dass Ihr Kalender mit Vorstellungsgesprächen gefüllt ist, bei denen die Kandidaten geprüft und deren erste Fragen bereits beantwortet wurden.

Mya Systems bietet Unternehmen, Personalagenturen und Personalberatungsunternehmen genau diese Unterstützung. Wir übertragen den täglichen Verwaltungsaufwand, der Teil des Rekrutierungsprozesses ist, an einen KI-Rekrutierungsassistenten.

Heute ist unsere KI-Mitarbeiterin Mya in der Lage, ein natürliches Gespräch mit Bewerbern per SMS zu führen. Dabei prüft und beurteilt sie Interesse und Eignung. Sie plant Interviews und erinnert die Kandidaten an ihre Termine. Während der gesamten Zeit behält der menschliche „Chef“ die volle Kontrolle.

Dies könnte der Beginn einer guten Beziehung mit einem zukünftigen Mitarbeiter sein. Aber auch erfolglose Kandidaten gewinnen einen guten Eindruck von Ihrem Unternehmen, wurden mit Höflichkeit behandelt und über den Fortschritt ihrer Bewerbung informiert. Das „schwarze Loch“ im Rekrutierungsprozess wird eliminiert.

Neben dem Einsatz des KI-Rekrutierungsassistenten in der Anfangsphase des Einstellungsvorgangs gibt es noch weitere Möglichkeiten, die Technologie in den Rekrutierungslebenszyklus zu integrieren.

Mehr dazu in Teil 2 des Game Changer.

Teil 2: Automatisierung des Recruitmentprozesses

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